Meteorit von Ensisheim


Elsässisches Rheingold,
¼-Unze
ca. 7,75 g. Ø ca. 23 mm
einzeln numeriert

60 Exemplare

Preis: 930.- € inkl. MwSt.

Katalognummer 2022.03

No. 1-5 der ¼ Unze sind als Sonderedition aus Ensisheimer Waschgold geprägt, dadurch unterscheiden sich die No. 1-5 und 6-60 metallurgisch. So ist der Silbergehalt bei den No. 1-5 etwas höher.



Elsässisches Rheingold,
1 Unze
ca. 31 g. Ø ca. 36 mm
einzeln numeriert

20 Exemplare

Preis: 3050.- € inkl. MwSt.

Katalognummer 2022.04

Aus im südlichen Elsass gewonnenem Rheingold geprägt, behandeln diese Ausbeuteprägungen, zu 1/4 und 1 Unze, den Meteoriteneinschlag bei Ensisheim am 7. Oktober 1492, geschehen kurze Zeit nach der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus am 12. Oktober 1492.

Rv: >LA METEORITE D´ENSISHEIM< schlägt im Zentrum ein. Auf seinem Schweif lesbar >7 XI 1492<, >2022< sowie Angaben zu den an der Medaillenschöpfung Beteiligten >VICTOR HUSTER< für Entwurf und Ausprägung, >K+O LÖSEL< für die Goldgewinnung, >O.SACHS<, geologische Beratung.
>60 Ex< und >20 Ex< bezeichnen die Höchstauflagen der leichteren und schwereren Prägeversionen.

Vom Impakt getroffen und durch einen Riss gespalten wird eine zwischen Sonne und Mondsichel schwebende Erdscheibe; entsprechend damals gängiger Vorstellung weltlicher Dimension. Links sichtbar die vorderösterreichische, befestigte Stadt Ensisheim, rechts die Mäander des Rheines, nördlich fließend. Lateinisch angegeben die Provenienz des Prägegoldes >ex auro Rheni< und die Gewichtsangaben: 1/4 und 1 >Uncia<.
Durch den hohen Prägedruck können die Medaillen aus natürlich belassenem Gold eine typische Rissbildung am Rande aufweisen, wie es auch bei antiken Münzen zu beobachten ist.

1492 wog der Steinmeteorit noch 127 KG. Das größte, noch 55,7 KG wiegende Fragment ist in Ensisheim, im >Musée de la Régence< ausgestellt. Durch früheres Abtrennen gelangten über einhundert Fragmente weltweit in geologische Sammlungen.

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